Aussehen und Charakter der Irischen Tinkerpferde
Für die Traveller war der gutmütige Charakter ihrer Pferde lebenswichtig. Ihre Pferde
mussten absolut kinder-
Diese Charaktereigenschaften hat sich der Tinker bis heute behalten. Er kann allerdings auch sehr stur sein. Die Tinker sind auch überaus intelligent. Fremden Menschen gegenüber ist er meist misstrauisch bis scheu. Diese Zurückhaltung gegenüber Fremden war bei den Travellern durchaus gewünscht. Zu viele Pferde wurden damals gestohlen.
Die Scheckung der Tinker ist eins der wichtigsten Erkennungsmerkmale. Idealer Weise
sollte das Verhältnis bei einem Tinker 50:50 sein. Es gibt verschiedene Grundstrukturen
der Scheckung. Es gibt eine Overo-
Gelegentlich weisen Schecken innerhalb ihrer Abzeichen, aber vorwiegend an den Flanken,
noch Punkte auf. Sie werden Tintenflecken -
Die Beschreibung des Exterieurs ist etwas schwieriger, da es in den Herkunftsländern der Tinker keine geregelte Zuchtbuchführung gibt. In den verschiedenen Organisationen, in denen Tinker aufgenommen werden, werden sie auch unterschiedlich beschrieben.
Das wird schon in der Größendefinition deutlich. Einmal wird ein Stockmaß von 140
-
In Deutschland wurden diese verschiedenen Typen noch nicht anerkannt, da die Tinker hier meist noch als Kaltblut geführt werden.
Ein Merkmal ist wohl unumstritten. Der dichte Fesselbehang (auch Kötenbehang) der wie bei den Shire Horses „Feathers" = Federn genannt wird. Der Kopf sollte ein Ramskopf sein (die Bezeichnung: Klassischer Kopf wird heute bevorzugt) mit behaarten Ohren und einem sog. „Ziegenbart" um die Kinngrube und langen Barthaaren an der Oberlippe. Eine Menge Behang ist sowieso wichtig bei den Tinkern.
Die Traveller beschrieben einen guten Tinker wie folgt: „Ein guter Cob sollte einen Kopf haben wie ein Welsh Cob, die Aktion wie ein